Roman „die stille bei neu-landau“ von Katharina martin-virolainen erschienen

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Salat „Olivier“ zu Feiertagen, russische Musik im Auto oder Vaters geliebte Jogginghose-Kollektion: All das hätte Julia als Kind am liebsten aus ihrem Leben verbannt. Die krampfhaften Versuche, ihre Eltern „umzuerziehen“, sind immer wieder kläglich gescheitert. Trotz ihrer Anstrengungen, sich bestmöglich anzupassen, stellte Julia immer wieder fest, dass sie und ihre Familie anders sind – und es immer bleiben werden. Im Erwachsenenalter gerät Julia erneut in eine Identitätskrise und beschließt, für eine Weile zu ihren Eltern aufs Land zu ziehen. Unter den alten Sachen ihrer bereits verstorbenen Großmutter stößt sie auf einen leeren Umschlag, der Fragen zu ihrer Familiengeschichte aufwirft. Julia wendet sich an ihre Großtante Margarethe und stellt plötzlich fest, dass sie so gut wie nichts über das dornenreiche Leben ihrer Großmutter weiß. „Die Alten reden nicht, die Jungen hören nicht zu“ – der auf dieser Aussage basierende Generationenkonflikt dauert in vielen russlanddeutschen Familien seit Jahrzehnten an. Der Roman „Die Stille bei Neu-Landau“ möchte dazu beitragen, diese unsichtbare Mauer zwischen den Generationen zu durchbrechen und beide Seiten einander näher zu bringen.

Zur Autorin

(c) Foto: Ksenia Soldatenko

Katharina Martin-Virolainen wurde 1986 in Petrosawodsk geboren und verbrachte ihre Kindheit in Karelien. Im Jahr 1997 kam sie als Spätaussiedlerin mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder nach Deutschland. Seit 1998 lebt sie in Baden-Württemberg.Die Autorin hat deutsche, russische und finnische Wurzeln. Die Aufarbeitung ihrer eigenen Familiengeschichte und der Schicksale von anderen russlanddeutschen Spätaussiedlern stellen einen zentralen Schwerpunkt ihrer literarischen und kulturellen Arbeit dar. Seit vielen Jahren ist Katharina Martin-Virolainen als freie Journalistin und Projektleiterin in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Tanz und Theater, sowie Kultur, Geschichte und Literatur der Deutschen aus Russland tätig. Für ihr Debütwerk „Im letzten Atemzug“, das 2019 ebenfalls im ostbooks Verlag erschienen war, wurde Katharina Martin-Virolainen mit dem Förderpreis des Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2020 in der Kategorie Literatur ausgezeichnet.

Katharina Martin-Virolainen

„Die Stille bei Neu-Landau“, Roman

ISBN 978-3947270132, Softcover, 212 S., Preis: 12,- EUR

-> Leseprobe

-> Interview mit der Autorin im VadW Nr. 04/2021, Teil 1

-> Interview mit der Autorin im VadW Nr. 05/2021, Teil 2

-> Bestellen per eMail

„70 teuflische details“ von Carola jürchott erschienen!

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Tipps zum Umschiffen sprachlicher Klippen auf dem Weg vom Russischen ins Deutsche

Der Druckfehlerteufel – wer kennt ihn nicht? Er ist der ständige Begleiter von Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzern, Lektorinnen und Lektoren und natürlich Korrektorinnen und Korrektoren. Gehört man einer dieser Zünfte an, fürchtet man jeglichen Schnitzer wie der Teufel das Weihwasser. Doch nicht nur die Druckfehler machen uns zu schaffen, auch grammatische, lexikalische und sonstige Fehler können uns sozusagen in Teufels Küche bringen. Ohne den Teufel an die Wand zu malen, kann man konstatieren, dass das Wohl und Wehe eines guten Textes auch davon abhängt, ob er korrekt und stilsicher formuliert ist. Hierbei steckt natürlich, wie so oft, der Teufel im Detail. Das vorliegende Buch soll allen, die mit Texten zu tun haben, kleine Hilfestellungen geben, um 70 dieser Klippen zu umschiffen, denn dann müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch aus dem besten Text ein noch besserer werden könnte. Ein absolutetes Muss für jeden, der nicht in Fettnäpfchen treten will!

Zur Autorin:

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Neu im ostbooks: das Debüt von Melitta L. Roth „Gesammelte Scherben“

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Am 12. November erschien im ostbooks Verlag der Erzählband „Gesammelte Scherben“ von Melitta L. Roth. Es ist eine Auswahl von Prosatexten und literarischen Miniaturen, die die Autorin in den letzten Jahren verfasst hat. Die meisten behandeln typisch russlanddeutsche Themen wie Entwurzelung, Ankommen, Integration oder die Erinnerung an die blutige Geschichte der Bevölkerungsgruppe. Die Menschen und Lebenswege, die sie beschreibt, sind aber alles andere als typisch. Es sind die skurrilen, abseitigen und gebrochenen Charaktere, die ihr am Herzen liegen. Menschen, die mit dem Erbe der Vergangenheit hadern, überfordert sind oder ihm zu entkommen suchen.

Herausgegeben wurde dieses Projekt vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V.

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Literaturalmanach „Fremd unter seinesgleichen“ erschienen!

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Im Oktober 2020 feierte der Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein markantes Jubiläum – sein 25-jähriges Bestehen, und präsentierte aus diesem Anlass die Jubiläumsausgabe des Jahrbuchs. Dieser Band ist der russlanddeutschen Autorin und Dichterin Nora Pfeffer gewidmet, die im Dezember 2019 ein hundert Jahre alt geworden wäre. Die Grande Dame der russlanddeutschen Lyrik hat sich von Beginn an im Literaturkreis der Deutschen aus Russland engagiert und hat maßgeblich, auch redaktionell, bei der Entstehung der ersten Literaturblätter vor 25 Jahren mitgewirkt.

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Lyrikband „Nihilschwimmer“ von Max Schatz erschienen!

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Bereits seit dem 18. Jahrhundert gibt es die strenge poetische Form des Sonettenkranzes: 14 Sonette, die jeweils letzte Zeile wiederholt sich als die erste Zeile eines nächsten Sonetts, das 15. „Meistersonett“ fasst dann alle Anfangs- bzw. Endzeilen gemäß ihrer Reihenfolge zusammen.
Der zweisprachige Autor Max Schatz holt die alte, doch immer noch als ein dichterischer Kraftakt geltende Form ins 21. Jahrhundert und füllt sie mit modernem Inhalt. Sein erster Lyrikband „Nihilschwimmer“ versammelt – was es so bisher noch nicht gab – alle seine deutschen Sonettenkränze unter einem Buchdeckel. Jedes dieser Langgedichte erzählt eine Geschichte: Ein lyrisches Ich, das zeitlebens nicht in seinem Element ist … doch gezwungen, darin zu bleiben … stets auf der Reise zu, auf der Suche nach … irgendeine „Wahrheit“ ablehnend, im Dunkel des Lebens am Ariadnefaden entlang … zurück zum Sinn.

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Lyrikband „Plutarchs Kopf“ von Sergej Tenjatnikow erschienen

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailDer Lyrikband „Plutarchs Kopf“ von Sergej Tenjatnikow (*1981), dessen Lebensweg sich von Sibirien über Deutschland und England bis nach Spanien zieht, ist sowohl von abendländischen als auch fernöstlichen Weltanschauungen beeinflusst. Im Langgedicht Phantome erschafft Tenjatnikow künstlerisch Biographien von Deutschen und Mordwinen, die fernab ihrer historischen Heimat in der Taiga leben. Seine lyrischen Schöpfungen bringen seiner Meinung nach zum Ausdruck, was alle Menschen eint: Die Erde, in der die Toten Wache halten.

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Der Sammelband „ZwischenHeimaten“ ist erschienen

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailDer neue Sammelband des Literaturkreises der Deutschen aus Russland (Literaturalmanach 2019) mit dem Titel “ZwischenHeimaten” ist erschienen!

Zum Inhalt von “ZwischenHeimaten”

Kann es mehrere Heimaten geben? Wenn ja, was liegt dazwischen und wie können diese Stationen und Raumgebilde aussehen?
Die Herausgeber des vorliegenden Bandes möchten den literarischen Dialog zu diesem Thema fördern und Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Generationen und von verschiedener Herkunft dazu anregen, dieses Feld schreibend zu erforschen. Aspekte wie Fremdsein, Identitäts- und Heimatverlust beziehungsweise die Suche nach einer neuen Heimat oder mehreren Heimaten sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und leidvollen Geschichte haben die Deutschen aus Russland einen besonderen Bezug dazu entwickelt. Das Gefühl immerzu DAZWISCHEN zu stehen und nie richtig anzukommen, spiegelt sich oft in den Texten von Autorinnen und Autoren russlanddeutscher Herkunft wider. Der Sammelband „ZwischenHeimaten“ ist erschienen weiterlesen

Nina Paulsen rezensierte das Buch „Im letzten Atemzug“

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailSchreiben und „Geschichten erzählen“ ist eine der Leidenschaften von Katharina Martin-Virolainen. In den letzten Jahren hat sie journalistische und literarische Beiträge auf Deutsch und Russisch in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. „Ich schreibe gerne über geschichtliche, kulturelle, politische und gesellschaftliche Themen. Mir macht es Spaß, meine Gedanken kreativ im Schreiben zu verarbeiten, durch meine Beiträge Menschen zum Nachdenken, vielleicht sogar Umdenken, anzuregen, auch manchmal ein wenig zu provozieren und dadurch Diskussionen auszulösen“, sagt sie. Ihre Kurzerzählung „Und wenn die ersten Schneeflocken auf unser Land fallen“, in der sie die Erinnerungen an die Kindheit reflektiert, landete auf Platz 3 des bekannten bundesweiten Literaturwettbewerbs, der vom Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen im Jahr 2017 veranstaltet wurde. Sie ist in einem Sammelband des Instituts bereits einmal erschienen. Weiterlesen …

„Im letzten Atemzug“ – der erste Erzählband von Katharina Martin-Virolainen erschienen

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„Im letzten Atemzug“ – Erzählungen

Katharina Martin-Virolainen wurde 1986 in Karelien, im Norden Russlands, geboren. Ihr Vater ein Deutscher aus Kasachstan, ihre Mutter die Tochter eines Finnen und einer Russin. Im August 1997 siedelte Katharina Martin-Virolainen mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder nach Deutschland über. Seit 1998 ist sie im baden-württembergischen Eppingen beheimatet und ist als freie Autorin und Journalistin tätig.
Der Sammelband „Im letzten Atemzug“ ist eine Dokumentation ihrer Suche nach Identität, Zugehörigkeit und der echten Heimat. Eine Reihe von autobiografischen Erzählungen und Lebensberichten von Russlanddeutschen, denen sie eine Stimme geben wollte.
Auf die Frage, wer sie nun sei, antwortet sie heute ganz selbstbewusst: „Ich bin eine Deutsche mit finnischen Wurzeln und russischer Seele.“ K. Martin-Virolainen ist Preisträgerin verschiedener Literaturwettbewerbe, wie z. B. des Wettbewerbs der Bonner Buchmesse Migration (2017) in der Kategorie „Kurzgeschichten“.

Zur Leseprobe, Kurzgeschichte „Und wenn die ersten Schneeflocken auf unser Land fallen“…

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„Moskauer Kaleidoskop“ von Carola Jürchott erschienen

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Moskau ist eine Reise wert. Wer die russische Hauptstadt einmal besucht hat, wird sich der Meinung der Autorin sicher anschließen. Doch auch wenn Sie nicht spontan den Weg ins nächste Reisebüro wählen, sondern lieber aus der Ferne Wissenswertes erfahren, werden Sie in diesem Bändchen fündig. Carola Jürchott hält Insidertipps für Anfänger und Fortgeschrittene bereit und zeichnet mit diesem Kaleidoskop ein Bild, das so bunt ist wie die Metropole selbst. Historische Fakten und persönliche Erlebnisse verschmelzen zu einem Lesevergnügen, das Moskaukenner und jene, die es vielleicht erst noch werden möchten, in seinen Bann zu ziehen vermag.

Taschenbuch, 12 x 19 cm, 108 S., teilweise in Farbe,

ISBN 978-3-947270-05-7, Preis: € 9,90

Bestellungen per eMail, s. unter Kontakt.

Autorin

Carola Jürchott, von Hause aus Übersetzerin, wurde 1970 in Berlin geboren. 2013 erschien ihr erstes Kinderbuch, dem mehrere weitere Bücher folgten. Ihre wichtigsten Themen sind Erzählungen und Sachbücher über andere Länder, Städte und Regionen sowie Märchen für Kinder und Erwachsene. Lesungen führten sie unter anderem zur Frankfurter und zur Leipziger Buchmesse, zur Buch Berlin, den Berliner Märchentagen und zur Moskauer Biblionacht.