Archiv der Kategorie: Lyrik

Lyrikband „Nihilschwimmer“ von Max Schatz erschienen!

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Bereits seit dem 18. Jahrhundert gibt es die strenge poetische Form des Sonettenkranzes: 14 Sonette, die jeweils letzte Zeile wiederholt sich als die erste Zeile eines nächsten Sonetts, das 15. „Meistersonett“ fasst dann alle Anfangs- bzw. Endzeilen gemäß ihrer Reihenfolge zusammen.
Der zweisprachige Autor Max Schatz holt die alte, doch immer noch als ein dichterischer Kraftakt geltende Form ins 21. Jahrhundert und füllt sie mit modernem Inhalt. Sein erster Lyrikband „Nihilschwimmer“ versammelt – was es so bisher noch nicht gab – alle seine deutschen Sonettenkränze unter einem Buchdeckel. Jedes dieser Langgedichte erzählt eine Geschichte: Ein lyrisches Ich, das zeitlebens nicht in seinem Element ist … doch gezwungen, darin zu bleiben … stets auf der Reise zu, auf der Suche nach … irgendeine „Wahrheit“ ablehnend, im Dunkel des Lebens am Ariadnefaden entlang … zurück zum Sinn.

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Lyrikband „Plutarchs Kopf“ von Sergej Tenjatnikow erschienen

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Der Lyrikband „Plutarchs Kopf“ von Sergej Tenjatnikow (*1981), dessen Lebensweg sich von Sibirien über Deutschland und England bis nach Spanien zieht, ist sowohl von abendländischen als auch fernöstlichen Weltanschauungen beeinflusst. Im Langgedicht Phantome erschafft Tenjatnikow künstlerisch Biographien von Deutschen und Mordwinen, die fernab ihrer historischen Heimat in der Taiga leben. Seine lyrischen Schöpfungen bringen seiner Meinung nach zum Ausdruck, was alle Menschen eint: Die Erde, in der die Toten Wache halten.

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Almanach 2017/18 mit dem Titel „Und zur Nähe wird die Ferne“ erschienen

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Artur Böpple (Hg.)

Und zur Nähe wird die Ferne

Almanach 2017 / 2018

ISBN 978-3-947270-03-3

Softcover, 14,8 x 21 cm, 332 Seiten, Preis: 14,90 €

Im Wahljahr 2017, in dem wohl kaum eine Woche verging, ohne dass ein kritischer Artikel in einer der überregionalen deutschen Zeitungen zum Thema „Russlanddeutsche“ erschienen wäre, vermisste man nicht nur eine ausgewogene, vorurteilsfreie und gründlich recherchierte Berichterstattung, sondern leider auch Artikel, die sich halbwegs ausführlich mit der kulturellen Bedeutung der Deutschen aus Russland im Allgemeinen befasst hätten, geschweige denn mit ihrer Literatur. Russlanddeutsche Literaten bleiben in ihrer Mehrheit unparteiisch, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie in ihren Arbeiten keinerlei Bezüge zu relevanten gesellschaftlichen Prozessen herstellen. Almanach 2017/18 mit dem Titel „Und zur Nähe wird die Ferne“ erschienen weiterlesen

Lyrikband „schmerz-wort-tropfen“ von Artur Rosenstern ist erschienen

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Artur Rosenstern

SCHMERZ-WORT-TROPFEN
ostbooks verlag
Broschur, 96 Seiten
ISBN 978-3-947270-00-2
Preis: 10,00 Euro

Artur Rosenstern, in Kasachstan geboren, studierte Musik-, Medienwissenschaft und Geschichte in Paderborn und Detmold. Die Eindrücke seiner Umsiedlung nach Deutschland im Jahre 1990, verarbeitete der Autor in seinem Buch „Planet Germania“, das bereits in der zweiten Auflage vorliegt. Jetzt hat der Prosaist und Lyriker seinen ersten Lyrikband im ostbooks Verlag herausgegeben. Ein Großteil der Gedichte der neu erschienenen Sammlung sind bereits in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Seit nunmehr fünf Jahren verfolge ich Artur Rosensterns Publikationen in Periodika. Im Gegensatz zu seiner eher heiteren Prosa ist seine Lyrik von stilsicherem Tiefgang geprägt. Präzise und bildhaft verfasst er seine Gedichte. Erinnerten seine ersten Versuche eher an lyrische Prosa, so bringt Rosenstern seine Gedanken nun in wenigen Worten auf den Punkt, vor allem dank sorgfältig gewählter Metaphern. Er malt, kreiert eigene Wortschöpfungen, die treffsicher sind.

Wortmalerei und Wortklang sind für Rosensterns Lyrik stilprägend, genauso das Reflektieren über die ewigen Themen – Liebe, Zeit, Krieg, Glück und Hoffnung. Der Buchtitel „schmerz-wort-tropfen“ entstammt einem gleichnamigen Gedichtzyklus, der mit dem Gedicht schmerz beginnt: Lyrikband „schmerz-wort-tropfen“ von Artur Rosenstern ist erschienen weiterlesen