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Der Sammelband „ZwischenHeimaten“ ist erschienen

Der neue Sammelband des Literaturkreises der Deutschen aus Russland (Literaturalmanach 2019) mit dem Titel “ZwischenHeimaten” ist erschienen!

Zum Inhalt von “ZwischenHeimaten”

Kann es mehrere Heimaten geben? Wenn ja, was liegt dazwischen und wie können diese Stationen und Raumgebilde aussehen?
Die Herausgeber des vorliegenden Bandes möchten den literarischen Dialog zu diesem Thema fördern und Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Generationen und von verschiedener Herkunft dazu anregen, dieses Feld schreibend zu erforschen. Aspekte wie Fremdsein, Identitäts- und Heimatverlust beziehungsweise die Suche nach einer neuen Heimat oder mehreren Heimaten sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und leidvollen Geschichte haben die Deutschen aus Russland einen besonderen Bezug dazu entwickelt. Das Gefühl immerzu DAZWISCHEN zu stehen und nie richtig anzukommen, spiegelt sich oft in den Texten von Autorinnen und Autoren russlanddeutscher Herkunft wider. Der Sammelband „ZwischenHeimaten“ ist erschienen weiterlesen

Nina Paulsen rezensierte das Buch „Im letzten Atemzug“

Schreiben und „Geschichten erzählen“ ist eine der Leidenschaften von Katharina Martin-Virolainen. In den letzten Jahren hat sie journalistische und literarische Beiträge auf Deutsch und Russisch in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. „Ich schreibe gerne über geschichtliche, kulturelle, politische und gesellschaftliche Themen. Mir macht es Spaß, meine Gedanken kreativ im Schreiben zu verarbeiten, durch meine Beiträge Menschen zum Nachdenken, vielleicht sogar Umdenken, anzuregen, auch manchmal ein wenig zu provozieren und dadurch Diskussionen auszulösen“, sagt sie. Ihre Kurzerzählung „Und wenn die ersten Schneeflocken auf unser Land fallen“, in der sie die Erinnerungen an die Kindheit reflektiert, landete auf Platz 3 des bekannten bundesweiten Literaturwettbewerbs, der vom Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen im Jahr 2017 veranstaltet wurde. Sie ist in einem Sammelband des Instituts bereits einmal erschienen. Weiterlesen …

„Im letzten Atemzug“ – der erste Erzählband von Katharina Martin-Virolainen ist erschienen!

„Im letzten Atemzug“ – Erzählungen

Katharina Martin-Virolainen wurde 1986 in Karelien, im Norden Russlands, geboren. Ihr Vater ein Deutscher aus Kasachstan, ihre Mutter die Tochter eines Finnen und einer Russin. Im August 1997 siedelte Katharina Martin-Virolainen mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder nach Deutschland über. Seit 1998 ist sie im baden-württembergischen Eppingen beheimatet und ist als freie Autorin und Journalistin tätig.
Der Sammelband „Im letzten Atemzug“ ist eine Dokumentation ihrer Suche nach Identität, Zugehörigkeit und der echten Heimat. Eine Reihe von autobiografischen Erzählungen und Lebensberichten von Russlanddeutschen, denen sie eine Stimme geben wollte.
Auf die Frage, wer sie nun sei, antwortet sie heute ganz selbstbewusst: „Ich bin eine Deutsche mit finnischen Wurzeln und russischer Seele.“ K. Martin-Virolainen ist Preisträgerin verschiedener Literaturwettbewerbe, wie z. B. des Wettbewerbs der Bonner Buchmesse Migration (2017) in der Kategorie „Kurzgeschichten“.

Zur Leseprobe, Kurzgeschichte „Und wenn die ersten Schneeflocken auf unser Land fallen“…

Nähere Infos zur Autorin s. unter: https://www.martikat.de/

„Im letzten Atemzug“

Erzählungen

Softcover, 130 x 200 mm, 158 S.

ISBN 978-3-947270-06-4

Preis: 11,00 €

Bestellbar s. unter Kontakt.

„Moskauer Kaleidoskop“ von Carola Jürchott erschienen

Moskau ist eine Reise wert. Wer die russische Hauptstadt einmal besucht hat, wird sich der Meinung der Autorin sicher anschließen. Doch auch wenn Sie nicht spontan den Weg ins nächste Reisebüro wählen, sondern lieber aus der Ferne Wissenswertes erfahren, werden Sie in diesem Bändchen fündig. Carola Jürchott hält Insidertipps für Anfänger und Fortgeschrittene bereit und zeichnet mit diesem Kaleidoskop ein Bild, das so bunt ist wie die Metropole selbst. Historische Fakten und persönliche Erlebnisse verschmelzen zu einem Lesevergnügen, das Moskaukenner und jene, die es vielleicht erst noch werden möchten, in seinen Bann zu ziehen vermag.

Taschenbuch, 12 x 19 cm, 108 S., teilweise in Farbe,

ISBN 978-3-947270-05-7, Preis: € 9,90

Bestellungen per eMail, s. unter Kontakt.

Autorin

Carola Jürchott, von Hause aus Übersetzerin, wurde 1970 in Berlin geboren. 2013 erschien ihr erstes Kinderbuch, dem mehrere weitere Bücher folgten. Ihre wichtigsten Themen sind Erzählungen und Sachbücher über andere Länder, Städte und Regionen sowie Märchen für Kinder und Erwachsene. Lesungen führten sie unter anderem zur Frankfurter und zur Leipziger Buchmesse, zur Buch Berlin, den Berliner Märchentagen und zur Moskauer Biblionacht.

Eleonora Hummel und Artur Rosenstern lasen im Brecht-Haus in Berlin

(Deutschlandfunk berichtete über diese Veranstaltung.)

2018 traten Eleonora Hummel und Artur Rosenstern mit einem programmatischen Aufruf zur Unterstützung der russlanddeutschen Literatur auf: „Das Schlüsselloch im Suppenteller: Was das Besondere an der russlanddeutschen Literatur ist und warum sie gefördert werden sollte“ (in: Und zur Nähe wird die Ferne. Almanach 2017/2018). Diesem Thema war die Lesung und die Podiumsdiskussion am 3. Dezember gewidmet.

Deutschlandfunk berichtete darüber am  4. Dezember 2018. Der Bericht wird eine begrenzte Zeit online zur Verfügung stehen. Unter diesem Link ist er abrufbar: Deutschlandfunk „Kultur heute“ vom 04.12.2018. 

Einen ausführlichen Bericht über dieses Event können Sie darüber hinaus hier lesen…

Eleonora Hummel, Melitta Roth und Artur Rosenstern stellten unsere neue Anthologie in Hamburg vor

Drei Autoren stellen unsere Anthologie „Und zur Nähe wird die Ferne“ am 8. Dezember in Hamburg vor. Es lasen die mehrfach preisgekrönte Autorin Eleonora Hummel aus Dresden (u.a. Chamisso-Preis 2006 und Schwäbischer Literaturpreis 2017), die aktive Bloggerin und Autorin Melitta L. Roth aus Hamburg und der Herforder Autor und Herausgeber Artur Rosenstern. Im Anschluss an die Lesung bestand die Möglichkeit, den AutorInnen Fragen zu stellen.

Wahljahr 2017: Es verging wohl kaum eine Woche, ohne dass in einer der überregionalen Zeitungen ein kritischer Artikel zum Thema „Russlanddeutsche“ erschienen wäre. Leider ließ sich dabei oft nicht nur eine ausgewogene, vorurteilsfreie Berichterstattung vermissen, sondern ebenfalls Artikel, die sich halbwegs ausführlich mit der kulturellen Bedeutung der Deutschen aus Russland im Allgemeinen befasst hätten, geschweige denn mit ihrer Literatur. Russlanddeutsche Literaten bleiben in ihrer Mehrheit unparteiisch, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie in ihren Arbeiten keinerlei Bezüge zu relevanten gesellschaftlichen Prozessen herstellen. Sie nehmen vielmehr eine aktive Beobachterrolle ein, um aus dieser heraus möglichst objektiv sowohl auf das aktuelle Geschehen zu reagieren als auch sich auf die Geschichte bzw. die Vergangenheit einzulassen. Der Band „Und zur Näher wird die Ferne“ versammelt überwiegend Literaten russlanddeutscher Abstammung, doch versteht sich traditionell als Forum für alle deutsch schreibenden Autoren.

Biografische Notizen:

(c) Paul Kuchel

Eleonora Hummel wurde 1970 in Zelinograd, heute Astana, in Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihre weiteren Romane „Die Venus im Fenster“ und „In guten Händen, in einem schönen Land“ sind im Steidl Verlag Göttingen erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Hohenemser Literaturpreis. Für ihr aktuelles noch in Arbeit befindliches Buchprojekt über das Deutsche Theater in Kasachstan wurden ihr das Spreewald-Literatur-Stipendium 2016/2017, der Schwäbische Literaturpreis 2017 sowie ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zuerkannt. Sie lebt heute in Dresden. www.eleonora-hummel.de

 

(c) Fotostudio Flentge

Artur Rosenstern, 1968 in Kasachstan geboren. Nach dem Studium der Musik-, Medienwissenschaft und der Mittelalterlichen Geschichte in Detmold und Paderborn arbeitete er u. a. für einen Musikverlag im Bereich Musikedition sowie als Russisch-Übersetzer. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, zuletzt in der ETCETERA Nr. 71 (LitGes St. Pölten) und in der KARUSSELL, Nr. 7. Das Buch „Planet Germania“ ist sein erstes belletristisches Werk, es ist 2015 im Verlag M. Fuchs in Hildesheim erschienen (rezensiert u.a. von der Neuen Westfälischen, vom Bayerischen Rundfunk, WDR Funkhaus Europa etc.) Seit 2016 ist Rosenstern Mitglied im VS -Verband Deutscher Schriftsteller, im Literaturkreis der Deutschen aus Russland und seit 2017 in der Herforder AutorInnen-Gruppe. Er gehörte zu den Preisträgern des Berliner Federleicht-Schreibwettbewerbs 2013 und des Leverkusener Short-Story-Preises 2015. Seine Geschichten landeten oft auf den Shortlists verschiedener Literaturwettbewerbe (zuletzt TOP 25 beim zeilen.lauf 2018 in Österreich). Im Jahr 2017 erschien zudem sein Lyrik-Debüt schmerz-wort-tropfen. Mehr zum Autor auf: www.artur-rosenstern.de

 

(c) privat

Melitta L. Roth, Geboren 1970 in Omsk, entstammt Melitta L. Roth jeweils einer russischen und einer deutschstämmigen Familie. 1980 darf sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester in die BRD übersiedeln und ist Jahre, wenn nicht Jahrzehnte so damit beschäftigt, sich nahtlos zu integrieren, dass sie ihre Vergangenheit und ihre Herkunft einfach ausblendet. Sie studiert Visuelle Kommunikation, sattelt später auf Journalismus um und gründet eine Familie. Doch irgendwann lässt sich die Vergangenheit nicht mehr verdrängen. Auch das kreative Schreiben, drängt sich mit der Zeit mehr und mehr in den Vordergrund. Seit einiger Zeit verbindet sie beides, das Wühlen in der Vergangenheit und das Schreiben in einem Blog, der „Scherben sammeln“ heißt.

Seit 2016 Mitglied im Literaturkreis der Deutschen aus Russland

Seit 2015 Mitglied des writers‘ room Hamburg.

Seit 2014 Bloggerin von www.scherbensammeln.wordpress.com

Aus der Rezension des Buches im „Volk auf dem Weg“, Nr. 4/2018 (Nina Schein)

„ …jeder Beitrag wird dem Motto „Und zur Nähe wird die Ferne“ in unterschiedlicher Art und Weise gerecht. Denn gerade die russlanddeutschen Autoren, die die Erfahrung der Entwurzelung, des Fremdseins in der Heimat und der Identitätssuche in der Fremde aus der eigenen Biografie oder den Erzählungen der Eltern und Großeltern kennen, dürften den Gedanken von Theodor Fontane „Und zur Fremde wird die Heimat, / Und zur Nähe wird die Ferne“, der dem Almanach den Titel gibt, in besonderem Maße verinnerlicht haben. So gesehen ist der Almanach auch eine Lektüre, die gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Seele eines Russlanddeutschen (DORT wie HIER) gewährt und begreiflich macht, was es mit dem Titel „Und zur Nähe wird die Ferne“ auf sich hat – auch wenn unter die Autoren mit russlanddeutschen Wurzeln der eine oder der andere Einheimische sehr zum Vorteil der Publikation gemischt hat…“

Präsentation und Lesung ist ein Angebot des Kulturreferenten für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold in Zusammenarbeit mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V.

 

Artur Rosenstern las am 12. Oktober mit der Herforder AutorInnen-Gruppe in Bielefeld

Die Herforder AutorInnen-Gruppe liest das Leben

„Wo ein Anfang ist, muss ein Ende sein“ sagt ein Sprichwort. Und „am Ende wird alles gut“? Wohnt einem Anfang sein Ende inne oder ist das Ende ein neuer Anfang? Lohnt es sich, vor dem Ende Neues zu beginnen? Gefragt, warum er noch kurz vor seinem Tode ein neues Lied erlernen wolle, antwortete Sokrates, wann er es sonst dann lernen solle. Diese Tatkraft nahm sich die Herforder AutorInnen-Gruppe zu Herzen und las am 12. Oktober Prosa und Lyrik zum Thema „Anfang und  Ende“. Dabei geht es vorwiegend um den Alltag und Versuche, etwas im Leben zu erreichen. Nicht immer gehen diese Versuche glücklos aus. Es lasen sechs AutorInnen der Gruppe in der Bielefelder Bürgerwache am Siegfriedplatz. Artur Rosenstern las am 12. Oktober mit der Herforder AutorInnen-Gruppe in Bielefeld weiterlesen

Die Bühnengeschichte der Oper „Pique Dame“ ist erschienen!

Die Bühnengeschichte der Oper Pique Dame“ von Peter Tschaikowski ist im August 2018 erschienen und kann bestellt werden.

Zum 125. Todestag des Komponisten!

Das Buch stellt die wichtigsten Inszenierungen von Peter Tschaikowskis Oper „Pique Dame““ seit ihrer Uraufführung im Jahr 1890 in St. Petersburg bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts vor (u. a. von Meyerhold, Michailow, Ljubimow/Schnittke, Nemirova, Titel). Detailreiche Zeitzeugenberichte werden den Lesern zum ersten Mal auf Deutsch zugänglich gemacht.

Zum Autor:

Artur Böpple, Autor und Journalist. Nach dem Studium der Musik an der Hochschule der Künste in Bischkek (Kyrgistan) und der Arbeit als Orchestermusiker siedelte er 1990 nach Deutschland über. Hier studierte er Musik‑, Medienwissenschaft und Mittelalterliche Geschichte in Paderborn sowie Belletristisches Schreiben in Hamburg. Nach dem Studium war A. Böpple freiberuflich unter anderem für den Musikverlag „Ricordi“ und ein Label im Bereich Musikedition tätig. Er schreibt Rezensionen, Essays, Prosa und Lyrik, veröffentlichte in diversen Anthologien, Internet-Fachmedien und Literaturzeitschriften. Shortlist beim Berliner Wettbewerb „Federleicht 2012“(bei etwa 2400 Einsendungen). Shortlist beim Bonner Literaturwettbewerb „Zwischenwelten – Zwischen den Welten“ (anlässlich der 9. Bonner Buchmesse Migration), 2. Platz beim Wettbewerb „Federleicht 2013“ in der Kategorie Lyrik und ebenso 2. Platz beim Leverkusener Short-Story-Preis (2015).

ISBN 978-3-947270-02-6

Hardcover, 148 x 210 mm, 212 S, Preis: 29,90 €

Bestellbar direkt beim Verlag sowie über sämtliche Buchhandlungen.

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Almanach 2017/18 mit dem Titel „Und zur Nähe wird die Ferne“ erschienen

Artur Böpple (Hg.)

Und zur Nähe wird die Ferne

Almanach 2017 / 2018

ISBN 978-3-947270-03-3

Softcover, 14,8 x 21 cm, 332 Seiten, Preis: 14,90 €

Im Wahljahr 2017, in dem wohl kaum eine Woche verging, ohne dass ein kritischer Artikel in einer der überregionalen deutschen Zeitungen zum Thema „Russlanddeutsche“ erschienen wäre, vermisste man nicht nur eine ausgewogene, vorurteilsfreie und gründlich recherchierte Berichterstattung, sondern leider auch Artikel, die sich halbwegs ausführlich mit der kulturellen Bedeutung der Deutschen aus Russland im Allgemeinen befasst hätten, geschweige denn mit ihrer Literatur. Russlanddeutsche Literaten bleiben in ihrer Mehrheit unparteiisch, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie in ihren Arbeiten keinerlei Bezüge zu relevanten gesellschaftlichen Prozessen herstellen. Almanach 2017/18 mit dem Titel „Und zur Nähe wird die Ferne“ erschienen weiterlesen

Literaturalmanach „Von unseren kleinen Brüdern“ ist erschienen

Larissa Ulyanenko (Hrsg.), Von unseren kleinen Brüdern (О братьях наших меньших), Ein Sammelband mit Tiergeschichten und Gedichten, auf Russisch, Almanach (2016), Literaturblätter der Deutschen aus Russland e. V., Erscheinungsdatum: Dezember 2017

ISBN 978-3-947270-01-2

14,8 x 21 cm, Softcover, 314 S., Preis: 12,00 Euro