
„Im Laufe der letzten Jahre sammelte sich bei mir ein Berg von Notizen an, den ich sehr lange nicht für relevant hielt. Doch eines Tages, als sich mein Leben gravierend veränderte, wurden diese „Rückblicke“ im Telegrammstil auf einmal zu wahren Lichtblicken und wichtig für mich. Sie schlugen eine Brücke zwischen meiner Vergangenheit und Gegenwart. So sind aus Erinnerungen, Beobachtungen und Reflexionen Geschichten entstanden, die ich zwischen zwei Buchdeckeln in zwei Sprachen für meine alten und neuen Freunde zusammengefasst habe.“
Sergey Terekhin, Dezember 2025.
Der Autor:

Sergey Terekhin, geboren 1962 in Saratow, stammt aus einer Familie mit deutsch-russischen Wurzeln (seine Großmutter hieß Lydia Stoll). 1984 absolvierte er ein Architektenstudium an der Technischen Universität von Saratow. Nach der Verteidigung seiner Dissertationen wurde er „Kandidat der Wissenschaften“ (Promotion, 1990) und „Doktor der Wissenschaften“ (Habilitation, 2001). Von 1990 bis 2002 war er Dozent, Professor und Lehrstuhlleiter im Fach Architektur an der TU Saratow tätig. 2002 zog er in den Nordwesten Russlands und arbeitete dort als Architekt. In zwölf Jahren seiner Tätigkeit als Architekt hat er Dutzende verschiedener Projekte nicht nur entworfen, sondern größtenteils auch realisiert. Als Autor und Historiker machte er sich den Namen vor allem mit Arbeiten zum deutschen architektonischen Erbe in Russland sowie zum Kulturerbe der Wolgadeutschen in Argentinien. Seit 2015 lebt er mit seiner Familie in Berlin und wirkt als freischaffender Architekt, Autor und Grafikdesigner.
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